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Wibke Brueggemann: Love is for Losers

In dem Buch „Love is for Losers“ von Wibke Brueggemann geht es um die anfangs 15-jährige Phoebe. Ihre Mutter ist so ziemlich nie zuhause, weil sie oft Menschen in Kriegsgebieten hilft und deshalb wohnt Phoebe meistens bei ihrer Tante Kate, die ein bisschen verrückt, aber auch ziemlich lustig ist.
Früher hat sie sich mit ihrer besten Freundin Polly getroffen, aber die hat nur noch Zeit für ihren Freund. Deshalb verbringt Phoebe die meiste Zeit in Kates Second-Hand-Laden und hilft dort aus, zumindest, wenn sie nicht gerade für ihre vielen Prüfungen lernen muss. Im Second-Hand-Laden trifft sie Emma und auch, wenn sie es nicht wahrhaben möchte, weil sie sowieso schon viel zu viel Stress hat, verliebt sie sich in sie.

Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn ich Liebesromane eigentlich nicht so mag, wobei ich das auch nicht als Liebesroman bezeichnen würde. Es ging halt nicht nur darum, sondern auch um viele andere Handlungsstränge, wie zum Beispiel die Prüfungen.

Ich mochte, dass man die Figuren alle gut kennengelernt hat und sie dadurch sehr lebhaft wirkten. Außerdem konnte man das Buch sehr einfach lesen, weil es wie ein Tagebuch geschrieben wurde; die Einträge wirkten auch sehr realistisch. Am besten war aber definitiv der Humor, ich habe noch nie bei einem Buch so viel gelacht.

Das Cover finde ich allerdings nicht wirklich ansprechend, was leider dazu führt, dass es vielleicht weniger lesen.

Man kann das Buch so ab zwölf Jahren lesen und ich würde es auch Leuten empfehlen, die sonst nicht so gerne (Liebes)-Romane lesen, da es wirklich nicht kitschig ist.

Hannah



dtv Junior
Aus dem Englischen von Michelle Landau
480 Seiten, 
ab 12,
ISBN 978-3-423-74071-5
€ 13,95 

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