Abenteuer,  Besprechungen

Michael Ford: Forgotten City

Kobi hat so ziemlich alles verloren, von Freunden bis zu einem sicheren Zuhause. Und auch sonst macht es die von Seattle in die ganze Welt ausgehende Seuche das Leben im Amerikanischen Festland für den 13 Jährigen nicht gerade einfacher. 

Mich erinnert der Roman an mein Lieblingsbuch (Herr der Ringe), weil man nie weiß, was als nächstes passiert. Wie Frodo geht auch hier die Hauptperson auf eine gefährliche Reise, wo es schnell um Leben oder Tod geht.
Was ich gut finde, ist das man am Ende des Buches einen ganz anderen Eindruck über die von Michael Ford ausgedachte Welt hat, als wenn man mit dem Buch anfängt. Von verrückten Wissenschaftlern bis zu mutierten Wölfen ist alles in diesem Roman vorhanden. Was ich auch gut gelungen finde, ist das man sich gut in die Personen reinversetzen kann. Außerdem besuchen sie auch bekannte Orte in der Region Seattle, zum Beispiel einen geheimen Tunnel zur Seattle-Underground, wo im Großen Brand von Seattle das sogenannte „Business District“ abgebrannt ist, und deswegen einfach darüber gebaut wurde.

Wer hier auf Feen oder Fantasy hofft, wird enttäuscht werden, ist „Forgotten City“ doch eine knallharte Dystopie.

Das Buch ist mit seinen stolzen 331 Seiten jedoch nichts für Personen, die nicht viel lesen, aber ansonsten ist es für jeden zwischen 11 und 18 Jahren (und für manche Erwachsene) geeignet, der gerne eine durchaus realistische Geschichte in der Zukunft lesen möchte.

Ich wünsche mir sehr, dass es einen zweiten Teil für den Roman gibt, da ich, seit ich das Buch angefangen habe zu lesen, nicht mehr damit aufhören konnte.

Laurin

Edel Kids Books
336 Seiten
ab 11 Jahren
ISBN 978-3-96129-134-2
€ 14,99

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